Rabbi Akiva (13-14 Jahre)

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Über Rabbi Akiwa

Rabbi Akiwa Akiba ben Josef ist einer der bedeutendsten Väter des rabbinischen Judentums. Er wird zu den „Tannaim“ der zweiten Generation gezählt. Unter „Tannaim“ versteht man Meister und Rabbiner, die die jüdische Lehre weitergegeben haben. Da sie den Inhalt der Mischna (hebr. „Wiederholung) lehrten, werden sie auch als Lehrer der mischnaischen Zeit genannt.

Rabbi Akiwa wird zu den Tannaiten der zweiten Generation gezählt. Leider sind die meisten Daten seines Lebens historisch nicht gesichert, da sie nicht nachweisbar sind. Aus diesem Grund ranken sich viele Legenden um diesen wichtigen Mann. Im Folgenden werden lediglich spekulative Einschätzungen zu seinem Leben erläutert.

Sein Geburtsjahr ist auf das Jahr 50 n. d. Z. datiert, sein Tod könne mit großer Gewissheit 135 n.d.Z. während des Bar-Kochba-Aufstandes gegen die Römer gewesen sein.
Rabbi Akwia lebte bis zu seinem 40. Lebensjahr als einfacher und ungebildeter Schafhirte, bis seine Frau von ihm verlangte mit dem Torastudium zu beginnen. Daraufhin lernte er 13 Jahre bis er selbst Tora-Gelehrter wurde. Systematisch gestaltete und sammelte er Texte für die Mischna und sorgte so für den Großteil unserer heutigen schriftlichen Tora.

Noch heute erkennt man seine Bedeutsamkeit, so wird beim 50-tägigen Omerzählen zwischen Pessach und Schawuot an die 24.000 Schüler, die im Aufstand gegen die Römer gefallen sind, gedacht. Er wird heute als so g’ttesnah wie nur irgendwie möglich gehalten.
Während seines Todes soll er noch unbeirrt SchmaIsrael gebetet haben.


Alon


Oorell

Sophie


Jonatan